Weshalb ein Symposium mit dem Titel „Wohnen im Bestand“, wo doch alle Menschen eigentlich „im Bestand“ wohnen?

Zum einen soll mit diesem Titel in knapper Form auf die mittlerweile zum Faktum gewordene Entwicklung der letzten Jahre hingewiesen werden, dass die Neubauprojekte, die einst die dominierenden Bauaufgaben in Deutschland darstellten, von einer Vielzahl von Umbau-, Sanierungs-, Modernisierungs- und Renovierungsprojekten abgelöst wurden.

In den letzten Jahrzehnten veränderte sich der Wohnungsmarkt grundlegend. Der strukturelle Wohnraummangel, der über viele Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg die wohnungspolitische Lage bestimmte, kehrte sich in vielen Landesteilen um.

Heute stehen immer weniger Fragen des Wohnraumneubaus im Vordergrund sondern vermehrt Fragen des Wohnraumumbaus, da der Wohnraumbestand oftmals nicht die vielfältigen Anforderungen an zeitgemäßes Wohnen erfüllt. Energetische Sanierung, Barrierefreiheit, wohntechnische Verbesserungen und Wohnumfeldanpassungen sind die dabei häufig wiederkehrenden Themenstellungen.

Diese Entwicklung findet in der Ausbildung von jungen Architektinnen und Architekten an der Universität Siegen ihren Niederschlag darin, dass ein Masterstudiengang „Planen und Bauen im Bestand“ eingerichtet wurde und hier seit 2004 auf die Besonderheiten einer veränderten beruflichen Situation hin ausgebildet wird. Dies ist der zweite Grund, weshalb wir den Titel „Wohnen im Bestand“ wählten, gewissermaßen als Teilaspekt des umfassenderen Themas „Planen und Bauen im Bestand“.

Das Symposium knüpft lose an das Thema von 2006 „Demographischer Wandel und ländlicher Raum“ an und möchte die damals untersuchten Themen teilweise aufgreifen, überprüfen und weiterführen.

mehr Information: Symposium "Wohnen im Bestand"

<p style="text-align: justify;">Weshalb ein Symposium mit dem Titel „Wohnen im Bestand“, wo doch alle Menschen eigentlich „im Bestand“ wohnen?</p>
<p style="text-align: justify;">Zum einen soll mit diesem Titel in knapper Form auf die mittlerweile zum Faktum gewordene Entwicklung der letzten Jahre hingewiesen werden, dass die Neubauprojekte, die einst die dominierenden Bauaufgaben in Deutschland darstellten, von einer Vielzahl von Umbau-, Sanierungs-, Modernisierungs- und Renovierungsprojekten abgelöst wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">In den letzten Jahrzehnten veränderte sich der Wohnungsmarkt grundlegend. Der strukturelle Wohnraummangel, der über viele Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg die wohnungspolitische Lage bestimmte, kehrte sich in vielen Landesteilen um.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute stehen immer weniger Fragen des Wohnraumneubaus im Vordergrund sondern vermehrt Fragen des Wohnraumumbaus, da der Wohnraumbestand oftmals nicht die vielfältigen Anforderungen an zeitgemäßes Wohnen erfüllt. Energetische Sanierung, Barrierefreiheit, wohntechnische Verbesserungen und Wohnumfeldanpassungen sind die dabei häufig wiederkehrenden Themenstellungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Entwicklung findet in der Ausbildung von jungen Architektinnen und Architekten an der Universität Siegen ihren Niederschlag darin, dass ein Masterstudiengang „Planen und Bauen im Bestand“ eingerichtet wurde und hier seit 2004 auf die Besonderheiten einer veränderten beruflichen Situation hin ausgebildet wird. Dies ist der zweite Grund, weshalb wir den Titel „Wohnen im Bestand“ wählten, gewissermaßen als Teilaspekt des umfassenderen Themas „Planen und Bauen im Bestand“.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Symposium knüpft lose an das Thema von 2006 „Demographischer Wandel und ländlicher Raum“ an und möchte die damals untersuchten Themen teilweise aufgreifen, überprüfen und weiterführen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><span style="font-family: Tahoma, Helvetica, Arial, sans-serif;"><br />
&gt; </span>mehr Information: <a target="_blank" href="http://ve119.zimt.uni-siegen.de/architektur/symposium/2009/">Symposium "Wohnen im Bestand"</a></span></p>
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