Modulhandbuch GesamtDownload


MM 1 - Pflichtmodul A - Kulturwissenschaften

Das Modul lehrt die Fähigkeit zur Reflexion über grundlegende bauliche und daraus sichtbare kulturelle Veränderungsprozesse anhand unterschiedlicher Denkmodelle und -perspektiven. Meinungsbildung plus konstruktive Argumentation werden auf pragmatischer Ebene im Entwurfsprozess entwickelt, das diesbezügliche Repertoire im Umgang mit Bestandsarchitekturen erweitert.


MM 2 - Pflichtmodul B - Gebäudekunde und Gestaltung

Das Modul lehrt, angemessene Lösungen für Gestaltungsaufgaben mit architektonischen Mitteln zu einer eigenständigen Aussage bzw. zu einer eigenständigen Gestalt zu führen. Das Bewusstmachen bestimmter Wahrnehmungsvorgänge sowie das Erarbeiten allgemeiner und besonderer Gesetzmäßigkeiten gestalterischen Handelns sollen in Abstimmung mit dem baulichen Kontext verfeinert bzw. präzisiert werden. Es soll ein ästhetisches Empfinden vermittelt werden, um eine Bewertung im Sinne einer „guten Gestaltung“ zu ermöglichen.


MM 3 - Pflichtmodul C1 - Konstruktion und Technik

Ziel ist es, ein Gebäude in seiner konstruktiv- technischen Komplexität zu begreifen und mit aus heutiger Sicht und im Hinblick auf die vorgesehene Nutzung geeignete Konzepte zu entwickeln. Das Modulelement soll auf die Erarbeitung eigenständiger Lösungsansätze im Entwurfs- und Umsetzungsprozess sowohl bei Neubauten als auch bei Planungen im Bestand vorbereiten.


MM 4 - Pflichtmodul C2 - Konstruktion und Technik

Ziel des Modulelementes ist es komplexe technische Anlagen entsprechend dem aktuellen Stand der Technik sowie unter Berücksichtigung der Entwurfsidee, der vorgesehen Nutzung und ökonomischer Randbedingungen als Gesamtsystem zu entwerfen, zu optimieren und / oder zu ergänzen. Das Modulelement soll auf die Erarbeitung eigenständiger Lösungsansätze im Entwurfs- und Umsetzungsprozess vorbereiten. Gleichzeitig werden in diesem Modul die im Grundstudium erworbenen bauphysikalischen Kenntnisse vertieft.


MM 5 Pflichtmodul D - Gebäudeplanung und Baumanagement

Projektentwicklung und bauökonomische Analyse

In diesem Modul werden die Verfahren der Projektentwicklung und Mechanismen in der Immobilienwirtschaft vermittelt. Im Rahmen der bauökonomischen Analyse werden die Grundkenntnisse zu Analyse- und Bewertungsverfahren zur grundsätzlichen Standorteignung bzw. Bestandsimmobilieneignung erlernt werden. Hierbei soll auch die Risikoeinschätzung für verschiedene Gebäudenutzungstypen und Baualtersklassen mit möglichen Kontaminationen oder sonstigen bauzeitbezogenen kostenträchtigen Risikobereichen auch in Konstruktion und Technik mit einfließen. Ziel ist es, dass die angehenden Architektinnen und Architekten alle relevanten bauökonomischen Bewertungsmethoden und -kriterien kennenlernen und somit in die Lage versetzt sind, eine Projektentwicklung bzw. ein Umbauprojekt von Beginn an zu einem wirtschaftlichen Erfolg führen zu können.

Bau- und Planungsrecht

Ziel ist es, die angehenden Architektinnen und Architekten in die Lage zu versetzen, auch bei komplexen Bau- und Planungsaufgaben die notwendigen juristischen Grundstrukturen zu erkennen, diese im Verhältnis zu den verschiedensten Planungs- und Baubeteiligten in seiner Vorgehensweise zu berücksichtigen, die Grenzen der eigenen Steuerungsmöglichkeiten zu erkennen und damit das Problembewusstsein für die juristisch relevanten Fragen am Bau zu schärfen sowie letztendlich Ziel führend die Voraussetzung dafür zu schaffen, dass ein erarbeitetes Objekt ganzheitlich zu einem positiven Abschluss geführt werden kann.


MM 6 - Wahlmodul A - Kulturwissenschaften

Die Studierenden erhalten je nach eigenen Neigungen und Interessen vertiefte Kenntnisse in den Bereichen der Kulturwissenschaften.


MM 7 - Wahlmodul B Gebäudekunde und Gestaltung

Die Studierenden werden befähigt, vertieftes Wissen in den Bereichen Gebäudekunde und Gestaltung anzueignen. Neben dem konventionell erarbeiteten Repertoire an Form, Farbe und Gestaltbildern soll ebenso mit den Möglichkeiten des computergestützten Gestaltens operiert werden, um den Problemstellungen einer Aufgabe auf vielfältige Weise begegnen zu können.


MM 8 - Wahlmodul C - Konstruktion und Technik

Ziel des Wahlelementes ist es, durch die Erarbeitung eigenständiger Lösungsansätze im Entwurfs- und Umsetzungsprozess komplexe Gebäudestrukturen zu verstehen, zu analysieren und zu optimieren sowie diese unter Berücksichtigung von baukonstruktiven, gebäudetechnischen und ökonomisch


MM 9 - Wahlmodul D - Gebäudeplanung und Baumanagement

Das Modul wendet Kenntnisse über die Koordination und Kontrolle zeitlicher Abläufe in der Planung und Ausführung und der Kostenplanung mit Schwerpunkt im Bauen im Bestand an und vertieft diese unter Berücksichtigung der dort typisch auftretenden Problemstellung wie z.B. Sicherung des Bestandes, laufender Betrieb, Denkmalschutz usw. Zudem werden städtebauliche, demografische und immobilienwirtschaftliche Themenfelder angeboten. Diese Inhalte sollen über das Spektrum der klassischen Architektenausbildung hinaus weitere Berufsfelder eröffnen.


MM 10 - Wahlmodul - fakultätsübergreifende Module

Neben den Modulen aus dem Department Architektur sind von den Studierenden nach eigenen Neigungen und Interessen zwei weitere fakultätsübergreifende Wahlmodule aus den Angeboten der Fakultät II (Bildung, Architektur, Künste) wählbar.


MM 11 - Pflichtmodul - Entwurf 1

Das Ziel ist der sichere, eigenständige Umgang mit Mensch und Raum im Sinne des Erschaffens eines qualitätsvollen Innen- und Außenraumes. Aufbauend auf den erworbenen Befähigung zum Entwerfen im Bachelorstudiengang soll der Entwurf und der damit verbundene Prozess des Entwerfens im Bestand in seiner ganzen Komplexität und mit allen seinen Teilaspekten erfahren und bewältigt werden. Die systematische wissenschaftliche Analyse aller Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Anforderungen einer Entwurfsaufgabe. Die Befähigung zum eigenen künstlerisch-gestalterischen Ausdruck sowie die Schulung eines damit im Zusammenhang stehenden sozialen und gesellschaftlichen Verantwortungsbewusstseins sollen gefördert werden. Projektpartner aus den technischen, gebäudekundlichen und gestalterischen Fachdisziplinen werden für die Beratung hinzugezogen. Im besonderen Kontext des Masterstudiengangs steht der Entwurfsprozess im Bestand. Die Abwägungen hinsichtlich Erhalt, Überformung, usw., der funktionalen Erfordernisse in Verbindung mit materialbezogenen und konstruktiven Überlegungen hinsichtlich der notwendigen Ertüchtigung sowie der Entwicklung einer eigenen architektonisch-gestalterischen Grundhaltung sollen zu einem selbstkritisch hinterfragten, in seiner Konzeption schlüssig gewichteten und aufgebauten Entwurf führen.


MM 12 - Pflichtmodul - Entwurf 2 Integriertes Projekt

In dem Integrierten Projekt soll nachgewiesen werden, dass komplexe wissenschaftliche Fragestellungen im Bereich des Entwurfsprozesses verstanden und exemplarische Lösungsansätze überzeugend entwickelt und vertreten werden können. Das Verstehen der Zusammenhänge und das Management solcher Prozesse zeigen sich in einem individuellen Ergebnis.


MM 13 - Pflichtmodul - Kurzentwürfe

In einem zeitlich begrenzten Rahmen sollen die Studierenden ihre Fähigkeiten hinsichtlich Gestaltung, Konstruktion etc. schulen und dokumentieren sowie ihre Gestaltungsabsichten darstellen.


MM 14 - Pflichtmodul - Masterthesis

§ 22 Abs. 1 der Prüfungsordnung:

1.Die Master-Thesis ist eine Prüfungsarbeit. 2.Sie soll zeigen, dass die oder der Studierende befähigt ist, innerhalb der vorgesehenen Frist eine Aufgabe aus seinem Fachgebiet, sowohl in ihren fachlichen Einzelheiten, als auch in den fächerübergreifenden Zusammenhängen nach wissenschaftlichen und fachpraktischen Erfordernissen des Studienganges selbständig zu bearbeiten.

§ 22 Abs. 10 der Prüfungsordnung:

1.Das mündliche Kolloquium ergänzt die Master-Thesis. 2. Es dient der Feststellung, ob die Studentin oder der Student befähigt ist, die Ergebnisse der Master- Thesis, ihre fachlichen Grundlagen, ihre fachübergreifenden Zusammenhänge und ihre außerfachlichen Bezüge mündlich darzustellen, selbständig zu begründen und ihre Bedeutung für die Praxis bzw. Forschung einzuschätzen. 3.Das Kolloquium wird als mündliche Prüfung durchgeführt und dauert mindestens 30, maximal 45 Minuten.


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